Freiwilligenarbeit und Austausch

Freiwilligendienst muss nicht zwangsläufig im eigenen Land durchgeführt werden. Möglich ist es auch, sich in einem anderen Land der Europäischen Union zu engagieren und hier neue Kulturen und andere Menschen kennen zu lernen. Dabei hat die Sache einen großen Vorteil: Wer sich freiwillig engagiert, wertet seinen Lebenslauf auf und wer das überdies noch in einem anderen Land tut, zeugt von Flexibilität, Mobilität und der Fähigkeit, auch anderswo zuverlässig zu arbeiten. Für spätere Bewerbungen ist solch ein Freiwilligendienst innerhalb Europas sehr gut. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich in einem anderen Land zu engagieren, wie den Europäischen Freiwilligendienst oder auch die verschiedenen Jugendaustauschprogramme.

Wichtig ist, dass niemand "einfach so" in ein anderes Land reist und abwartet, was denn dort auf ihn zukommen könnte. Im Heimatland erfolgt die Vorbereitung und es muss ein Aufnahmeprojekt zur Verfügung stehen. Zudem wird eine Entsendeorganisation benötigt. Der Freiwillige nimmt dann an Begleitseminaren teil, er hält Kontakt mit der Einsatzstelle und mit seiner Organisation zu Hause. So werden viele neue Kompetenzen vermittelt. Im Ausland wird dann an der Umsetzung konkreter Vorhaben mitgewirkt. Unterkunft und Verpflegung werden gestellt. Außerdem wird in der Regel ein Sprachkurs organisiert, wenn die Zielsprache nicht oder nur unzureichend gesprochen wird.

Der Europäische Freiwilligendienst dauert in der Regel zwischen sechs und zwölf Monaten, ein Austausch in einem Jugendprogramm oder die Teilnahme an einem Workshop kann auch nur wenige Wochen dauern. Abhängig ist das immer von der Art des Programms und von dem Projekt, welches in die Tat umgesetzt werden soll. Bei allen Programmen jedoch wird volles Engagement erwartet und wer sich darauf einlässt, sollte auch damit rechnen, dass für die Dauer des Programms Wochenenden und Feiertage erst einmal wegfallen können. Durch den Austausch ergeben sich interessante neue Kontakte und es gibt nicht wenige Freiwillige, die auch später noch Kontakt zu den Organisationen halten, für die sie einst tätig waren.

Das Sanitätshaus bietet für jeden etwas, der sich etwas mehr Komfort im Alltag wünscht. Wer zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung oder durch das Alter in der Bewegung eingeschränkt ist, kann sich im Sanitätshaus nach Hilfsmitteln umsehen. Auch ist es möglich, sich hier nach Treppenliften und ähnlichem zu erkundigen. Es erfolgt nicht nur der Verkauf der meisten Angebote, sondern auch der Einbau. Service wird im Sanitätshaus großgeschrieben und er endet nicht mit dem Verkauf der Produkte, sondern erst, wenn der Kunde zufrieden ist.